Congregatio Jesu
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September 2010
1. Sr. Angela Fries bleibt Provinzoberin: Generaloberin Mechtild Meckl CJ hat mit Zustimmung des Generalrates die Amtszeit von Sr. Angela Fries als Provinzoberin der Mitteleuropäischen Provinz um drei weitere Jahre verlängert.

2. Heilungswunder durch Maria Ward? In der Diözese Bozen-Brixen wurde von Bischof Karl Golser eine Kommission eingesetzt, die die unerklärliche Heilung eines zwölfjährigen Jungen nach Fürsprache bei Maria Ward überprüfen soll. Das geheilte Kind heißt Karl Putzer und wurde 1924 in Brixen geboren. Der Junge erkrankte an einer damals unheilbaren Form der Gehirnhautentzündung und wurde entgegen aller Erwartungen der Ärzte wieder gesund. Seine Mutter hatte ihm ein Bild Maria Wards sowie eine kleine Reliquie auf dem Kopf gelegt und ihn der Fürsprache der Ordensgründerin anvertraut.

3. Sommerurlaub der anderen Art: Wer träumt nicht davon, ferne Länder zu bereisen und zum Beispiel Australien oder Israel kennenzulernen? Einige Schwestern der Congregatio Jesu halten sich derzeit im Ausland auf. Aber sie machen keinen Urlaub, sondern sie engagieren sich in sozialen Projekten oder lernen etwas Neues. In der Rubrik "CJ-Nachrichten" erfahren Sie mehr über die Auslands-Einsätze der Congregatio Jesu.

4. Schülerwallfahrt in München: Am 18. Juni fand die Schülerwallfahrt der Maria-Ward-Schulen nach München statt: Rund 1600 Mädchen und Jungen kamen und nahmen an einem abwechslungsreichen Programm teil: Am Vormittag informierten sich die Schüler bei noch trockenem Wetter über Plätze, an denen Maria Ward nachweislich schon selbst war. Am frühen Nachmittag gab es bei zunehmend schlechterem Wetter vor der St. Michaelskirche in der Fußgängerzone das Maria-Ward-Festival mit einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm. Zum Abschluss feierte Münchens Erzbischof Reinhard Marx vor dem Nymphenburger Schloss einen Gottesdienst mit den Jugendlichen - leider bei strömenden Regen. Der Münchner Erzbischof wünschte den Schülern einen "wetterfesten Glauben".
Mittlerweile gibt es auch verschiedene Videoclips zur Schulwallfahrt zu sehen. Klicken Sie einfach auf der Menüleiste auf die Rubrik "Videoclips".

Maria-Ward-Realschule Altötting bei der Schulwallfahrt


5. Guter katholischer Feminismus: Maria Ward habe den Menschen auch heute viel zu sagen „im Sinne eines guten, profilierten katholischen Feminismus“. Sie sei der katholischen Kirche treu geblieben, als es nicht nur „uncool“ gewesen sei, katholisch zu sein, sondern sogar gefährlich – zur Zeit der Katholikenverfolgung in England zu Beginn des 17. Jahrhunderts.
Dies erklärte Münchens Erzbischof Reinhard Marx in seiner Predigt beim Abschlussgottesdienst der Schulwallfahrt von Maria-Ward-Schulen am Freitag nach München. Die Ordensgründerin, die sich stark für die Bildung von Mädchen und jungen Frauen einsetzte, habe sich auch von innerkirchlichen Widerständen nicht beirren lassen. „Die Namen ihrer Gegner sind schon lange vergessen, aber Maria Ward kennt man auch heute noch“, betonte Marx.

6. Ausstellung in der LIGA-Bank: Vom 14. Juni bis 2. Juli fand im Foyer der Münchner Filiale der kirchlichen Liga-Bank die Ausstellung "400 Jahre Maria Ward" statt. Filialleiter Thomas Schwind teilte bei der Eröffnung den anwesenden Gästen mit, dass er sich freue, den Bankkunden Maria Ward und die Congregatio Jesu vorzustellen.

7. Historische Kutschfahrt: Am 10. Juni waren Schülerinnen und ein Schüler der Fachakademie Lindau unterwegs wie einst Maria Ward: in historischen Gewändern und in einer Pferdekutsche. Wie das Bild beweist, kann das auch heute noch eine schöne Art des Reisens sein - zumindest für eine vergleichsweise  kurze Strecke wie die von Bad Wörishofen nach Mindelheim.

historische_kutschfahrt_mindelheim_wie_maria_ward

8. Treffpunkt Kirchenbank in Nürnberg: Vom 18. bis 20. Mai luden die Schwestern der Congregatio Jesu in Nürnberg vor der Kirche St. Klara in der Nürnberger Fußgängerzone Menschen während der Nachmittage zu Begegnung, Gespräch und Gebet ein. Am Donnerstag, 20. Mai, fand ebenfalls in St. Klara der festliche Abschluss mit musikalischer Lesung statt. Das gute Wetter am ersten Tag verhalf den Schwestern zu guten Begegnungen. Am zweiten und dritten Tag musste ein Pavillon über die Kirchenbank gestellt werden, um dem Regen zu trotzen. Die Schwestern zeigten dabei ihren missionarischen Durchhaltewillen.

9. Ansprechpartnerin für Missbrauchsopfer: Die Congregatio Jesu hat nun auch eine externe Ansprechpartnerin für Opfer von Gewalt und Missbrauch. Es handelt sich um die Münchner Rechtsanwältin Elisabeth Aleiter, Schubertstraße 6, 80336 München. Telefon: 0 89 / 29 16 14 23. E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

10. Congregatio Jesu auf dem ÖKT: Die CJ war beim Ökumenischen Kirchentag vom 13. bis 15. Mai in München mit einem eigenen Stand vertreten. Jüngere und ältere Schwestern stellten sich den Fragen der Besucherinnen und Besucher. Bei diesen waren die kleinen Spiegel, die an Maria Wards Gloriavision erinnern, heiß begehrt. Und die Kärtchen mit Zitaten der Ordensgründerin waren eine gute Gelegenheit, vertieft ins Gespräch einzusteigen.


 
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