CJ-Nachrichten
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Freitag, den 29. April 2011 um 17:11 Uhr |
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Ökumenische Exerzitien im Alltag
Aus drei Gruppen ist eine Meditationsgruppe entstanden
Hannover. Die Niederlassung der Congregatio Jesu in Hannover hat 2011 zum ersten Mal während der Fastenzeit ökumenische Exerzitien im Alltag angeboten. Schon zum Informationsabend kamen 20 Interessierte. Der evangelische Pastor, der katholische Pfarrer und Sr. Raphaela Leurer von der Congregatio Jesu begleiteten dann je eine Gruppe, die sowohl vom Alter als auch von der Religionszugehörigkeit her gemischt waren. Allen gemeinsam war der Wunsch, die Vorbereitungszeit auf Ostern intensiver zu erleben. Als Ort der Zusammenkünfte wurde das Haus der CJ-Gemeinschaft gewählt.
Schon die Vorbereitungsgespräche der drei Gruppenleiter waren sehr bereichernd; dabei wurde das Thema „Durst stillen“ von verschiedenen Aspekten her beleuchtet. Besonders fruchtbar waren die vier wöchentlichen Gruppentreffen, bei denen ein ehrlicher Austausch stattfand. Die Sehnsucht nach einer tieferen Begegnung mit Gott in der täglichen stillen Gebetszeit, das Bewusstwerden der liebevollen Wegbegleitung im Gebet der liebenden Aufmerksamkeit, aber auch die Geborgenheit und die gegenseitige Stärkung durch den fruchtbaren Austausch in der jeweiligen Gruppe gaben Mut und ermunterten.
Das Wasser als Sinnbild für Gott begleitete die Teilnehmer auch beim Abschlusstreffen geleitet, wo sie einander mit Weihwasser segneten. Acht der 22 Exerzitanten haben sich dazu entschlossen, beisammen zu bleiben und sich monatlich unter der Begleitung von Sr. Raphaela zu einem Meditationsabend zu treffen. |
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Freitag, den 29. April 2011 um 16:50 Uhr |
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Ein Wochenende für das Wir-Gefühl
Die Gefährtinnen Maria Wards stoßen auf reges Interesse
Neuburg. Gefährtinnen, das sind bei der Congregatio Jesu Frauen, die sich von der Spiritualität Maria Wards angeregen und ermutigen lassen. Sie finden sich zusammen, ohne die Ordensgelübde abzulegen. Zehn dieser Gefährtinnen gibt es in der Mitteleuropäischen Provinz mittlerweile. Acht von ihnen kamen kürzlich zum ersten Treffen im Kalenderjahr 2011, das unter dem Motto „Mit klarem Blick“ stand. Sie kamen aus Wien, Mainz, Brixen, Mindelheim, Günzburg, Bamberg…

Unter der Anleitung von Sr. Ulrike Dimler (Bamberg) und Sr. Marianne Milde (Wien) trug das Wochenende zur lebendig-intensiven, persönlichen Begegnung bei, die das Wir-Gefühl der Gefährtinnen immens stärkte und bewusst machte. Es wurde ein weiterer Schritt zum Hineinwachsen in die Mitteleuropäische Congregatio Jesu.
Angebote für Interessentinnen
Für „Neue“ gibt es ein Angebot vom 20. bis 22. Mai, ebenfalls in Neuburg, sowie zwei „Gemeinsam-leben-Tage“: Vom 11. bis 14. Juli in Nürnberg und vom 5. bis 8. September in Neuburg.
Die gegenwärtigen Gefährtinnen bereiten das nächste Treffen im Juni vor, das in Preßburg/Bratislava stattfindet, weil dort eine der Ihren lebt. Einmal jährlich macht sich die Gruppe zu einem Ort auf, wo eine Gefährtin ihren Lebensmittelpunkt hat. So ist nach Wien, Mainz und Brixen in diesem Jahr Peßburg an der Reihe. Auch dort werden sie wieder auf den Spuren Maria Wards unterwegs sein und die dortige CJ kennen lernen.
Und zu guter Letzt: Im November 2011 steht für acht Gefährtinnen, die im Jahre 2008 aufgenommen wurden, die Erneuerung der Gefährtinnenschaft an. Nach Besinnungstagen mit Sr. Ursula Dirmeier wird die Provinzoberin Sr. Angela Fries der ersten Erneuerungsfeier vorstehen.
Sr. Marianne Milde CJ (Bericht gekürzt)
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Donnerstag, den 21. April 2011 um 15:46 Uhr |
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Österliches Tisch-Tuch
Noviziatsgemeinschaft gestaltet Liturgieprojekt
Der folgende Bericht von Hilmtrud Wendorff CJ stellt das liturgische Engagement der Noviziatskommunität in Nürnberg vor: "Als Neulinge in Nürnberg suchten wir von der Noviziatskommunität eine Kirchengemeinde der Innenstadt, in der wir uns aktiv beteiligen wollten und konnten. Gern ließen wir uns von der Einladung, beim Liturgieprojekt zur Fasten- und Osterzeit in der Frauenkirche mitzumachen, ansprechen. Die Idee: ein großes weißes Tuch (4,5 m x 3 m), ein unbeschriebenes Stück Stoff, am Aschermittwoch im Altarraum aufgehängt, wird im Laufe der Wochen von 6 sehr unterschiedlichen Gruppen gestaltet. Sie alle beschreiben es mit ihrer Lebens- und Glaubenserfahrung. Thematisch lassen sie sich von den Texten der Sonntagslesungen leiten.
Wir als Noviziatskommunität gestalteten das zweite Segment. Zunächst war Bibelteilen angesagt. Wir waren überrascht, wie sich im sehr lebendigen Austausch der Bogen von der Berufung des Abraham bis hin zur Verklärung Jesu auf dem Tabor spannte... Zwei Abende lang wurde eingefärbt, aufgezeichnet, ausgeschnitten, auf das Tuch geklebt, getackert und genäht. Dann war es so weit, dass wir am Freitagnachmittag in der Kirche unser Teilstück auf dem großen Tuch, das dafür vom Kirchenboden aus heruntergelassen wurde, befestigten konnten. Vor allem die Strahlen, die unser Wirken in unsere Welt hinein darstellen sollen, hatten es in sich… Am Sonntag hatten wir dann Gelegenheit, die Idee, die hinter unserer Gestaltung stand, zu Beginn des Gottesdienstes vorzustellen.

Die Teilstücke des 4. und 5. Fastensonntags entstanden unter der Regie unserer Novizinnen. Sr. Silvia Anna erstellte mit den Gästen des Domus Misericordia, einer Einrichtung für obdachlose Männer, wo sie einmal in der Woche im Nebenexperiment mitarbeitet, ein beeindruckendes Bild. Farbige einander berührende Handabdrücke von mehr als 30 Männern zeugen von der Sehnsucht nach Gemeinschaft, nach Angenommensein in der jeweiligen Individualität. Auch Sr. Stephanie arbeitete mit einer Gruppe, in der sie wöchentlich eingesetzt ist. Die Seniorinnen und Senioren der Lebenshilfe malten, was für sie Leben und Freude bedeutet: Blumen, bunte Herzen, aber auch Kreuze als Zeichen für Glauben. Das Tuch findet viel Aufmerksamkeit und Anerkennung.
Am Gründonnerstag wird dieses Lebenstuch zum Tischtuch für die Gemeinde, am Karfreitag wird es zerschnitten – doch durch den Riss schimmert golden das Licht der Auferstehung."
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Mittwoch, den 20. April 2011 um 07:16 Uhr |
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Bunte Luftballons zum Abschied
Schwestern verlassen Neuhaus am Inn
Passau. Die Schwestern der Congregatio Jesu haben die Niederlassung Neuhaus am Inn verlassen. Auf der Insel im Inn haben sie seit 152 Jahren gelebt und fast so lange unterrichtet. Die Maria Ward-Realschule wurde allerdings schon 1998 in die Trägerschaft der Maria Ward-Schulstiftung Passau übergeben. Die Schule, die in der Tradition der Pädagogik Maria Wards geführt wird, erfreut sich großer Beliebtheit: 600 Mädchen und Jungen besuchen mittlerweile diese Realschule.

„Wir haben keine jungen Schwestern mehr, die wir nach Neuhaus schicken könnten“, erklärt Sr. Gertrud Zenk, die für Neuhaus zuständige Provinzassistentin. Deshalb sind die sieben Schwestern, die noch in Neuhaus gelebt haben, in andere Niederlassungen umgezogen: Oberin Kunhild Salzberger wird nach einer Auszeit in der Niederlassung Passau-Neue Riesser Straße leben. Die Schwestern Emilie Thrunreiter und Ehrenfrieda Schönhofer gingen nach Altötting. Georgia Obermeier, Agnella Schretzlmeier, Pauline Schmidwenzl und Konstantine Weindl zogen im Alten- und Pflegeheim der Congregatio Jesu in Simbach ein.

Am Ostermontag, 25. April, wurden die Schwestern um 10.15 Uhr in einem festlichen Gottesdienst in der Neuhauser Pfarrkirche Abschied von ihrem langjährigen Wirkungsort verabschiedet. Die Schule tat dies bereits in der Woche vor den Osterferien. 600 bunte Luftballons stiegen in den Frühlingshimmel, und an jedem hing eine Karte mit einem Segenswunsch. Bunt und fröhlich sollte der Abschied sein, den die Schülerinnen und Schüler der Maria-Ward-Realschule den sieben Schwestern der Congregatio Jesu bereiteten, die in der Woche nach Ostern das Kloster im Inn verlassen werden. „So bunt wie unsere Luftballons war Ihr Leben mit uns und für unsere Schule", rief die stellvertretende Schulleiterin Astrid Schmid den Schwestern dankbar zu, die dieses leuchtend fröhliche Bild aus den Fenstern von oben betrachten konnten. rif/hw
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Mittwoch, den 20. April 2011 um 06:28 Uhr |
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Ein Tag für die Helferinnen
Fortbildung des Netzwerks Altenarbeit der Congregatio Jesu
Gedächtnistraining mit praktischen Übungen in Verbindung mit Kommunikation – so hieß das Thema der Tagung, die am 13. April im Provionzialat in München-Pasing stattfand. Das Team Netzwerk Altenarbeit bestehend aus Sr. Carmen Irrgang, Sr. Ingeborg Kapaun und Sr. Beatrix Meißner, hatte diesen Tag für 12 Mitschwestern, denen in den Kommunitäten die alten Mitschwestern anvertraut sind, gestaltet.
Das Treffen wurde von Martin Bubers Satz „Jahwe – Ich bin, wo du bist“ und einer kurzen Meditation eingeleitet. Kommunikation und das Kommunikationsquadrat von Friedemann Schulz von Thun, sowie einige Übungen zum Gedächtnistraining standen dann bis zum Mittagessen mit Sr. Carmen auf dem Programm. Nach der Mittagspause ging es mit Sr. Beatrix und praktischen Übungen zur Schulung der Sinne weiter.
Die Abschlussrunde zeigte dem Team Netzwerk Altenarbeit wieder deutlich, wie wichtig es ist, dass diejenigen, die sich um alte Mitschwestern in besonderer Weise mühen, auch für sich einen solchen Tag zum Auftanken brauchen. So ging dieser Tag in lockerer Atmosphäre, aber dennoch voller Konzentration und intensiver Beteiligung, viel zu schnell zu Ende.
Carmen Irrgang CJ

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Donnerstag, den 14. April 2011 um 16:41 Uhr |
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Traditionsreiches Gebäude wechselt den Eigentümer
St. Pölten. Die teilweise über 300 Jahre alten Gebäude der Congregatio Jesu in der Linzerstraße in St. Pölten haben den Eigentümer gewechselt. Am 6. April unterzeichnete Oberin Felicitas Dornhackl den Übergabevertrag des gesamten Areals an die Superiorenkonferenz der Orden Österreichs. Die Schulen der Englischen Fräulein in St. Pölten werden schon seit zehn Jahren von der Vereinigung von Ordensschulen Österreichs verwaltet. Nun hat die Congregatio Jesu der Superiorenkonferenz auch die Gebäude übereignet, um den florierenden Schulen eine optimale Entwicklung zu ermöglichen.
Eine Niederlassung der Congregatio Jesu bleibt der Stadt jedoch erhalten. Die Schwestern leben nunmehr im Lilienhof - Maria Ward Haus in der Stattersdorfer Hauptstraße. Hier ist zugleich das spirituelle Zentrum des Ordens in Österreich angesiedelt.

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Montag, den 04. April 2011 um 14:56 Uhr |
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Von York nach Augsburg
Internationale Schwesterngruppe auf den Spuren Mary Wards
Sieben Schwestern des Schwesterordens IBMV aus Irland, England, Spanien, Mauritius, den Seychellen, Indien und Bangladesch waren im Rahmen einer internationalen Mary-Ward-Pilgerfahrt zu Gast in der Mitteleuropäischen Provinz. Igora Pinto aus Indien berichtet von ihren Erfahrungen:
"Es war ein wirkliches Privileg in den Spuren Mary Wards und ihrer Gefährtinnen in Yorkshire, London, St.Omer, Liege, Augsburg, Altötting und München zu gehen. An jedem dieser Orte erfuhren wir etwas von den Kämpfen und Leiden Mary Wards, aber auch von ihrer inneren Kraft, die sie nicht aufgeben ließ. All dies brachte uns Mary Ward wieder näher.
Unsere Pilgerfahrt begann bei unseren Schwestern der Congregatio Jesu in York und endete in Augsburg. Wir sind den Schwestern in Bayern dankbar, dass sie auch in schwierigen Zeiten nicht aufgegeben haben. Auch ihnen verdanken wir, dass wir – also die Congregatio Jesu und das Institute of the Blessed Virgin Mary (IBVM) - heute noch da sind."

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